NEW WORK für TREI in Schärding
New Work – Effizienz, Technik und Gestaltung im Einklang
Auf dem Areal der ehemaligen Molkerei Schärding entstand zwischen dem Bahnhofsgelände und dem Flussraum der Pram ein modernes Büro- und Wohnensemble. Das Grundstück liegt im Stadtteil Allerheiligen zwischen Bahnhofstraße und Inntalradweg, unweit der Passauer Straße. Die industrielle Prägung des Bestands bildet den Ausgangspunkt für die bauliche Weiterentwicklung des Areals.
Neubau und Weiterentwicklung im Bestand
Das Projekt umfasst einen fünfgeschossigen Büroneubau, der innerhalb einer Baulücke errichtet und unmittelbar an das bestehende Gebäude angebunden wurde. Der dreigeschossige Bestand wurde generalsaniert und um ein viertes und fünftes Obergeschoss mit Terrassenwohnungen erweitert. Insgesamt entstanden rund 1.500 m² Bürofläche und 3.700 m² Wohnfläche. Die überwiegend nach Süden oder Westen orientierten Wohnungen werden über zwei bestehende Treppenhäuser erschlossen und bieten großteils einen freien Blick in die Grünräume der Pram-Auen. Auf dem ehemaligen Verladeplatz der Molkerei wurden rund 60 Stellplätze angeordnet.
Büro, Wohnen und Bestand verbinden sich auf dem ehemaligen Molkereiareal zu einem neuen urbanen Ensemble.
Energieeffiziente Gebäudetechnik für NEW WORK
Das neue Bürogebäude „NEW WORK“ der TREI GmbH verbindet zeitgemäße Arbeitswelten mit einer leistungsfähigen und energieeffizienten technischen Gebäudeausrüstung. Die Wärmeversorgung erfolgt über Wärmepumpen und eine Fußbodenheizung. Eine Bauteilaktivierung unterstützt die gleichmäßige Temperierung des Gebäudes und deckt die erforderliche Kühllast vollständig ab. Ergänzt wird das System durch eine Lüftungsanlage mit Vorkonditionierung der Zuluft. Damit werden ein hoher thermischer Komfort und ein weitgehend unabhängiger Gebäudebetrieb bei minimierten äußeren Immissionen ermöglicht.
BIM als Grundlage für Planung und Massenermittlung
Die Planung des Bürogebäudes erfolgte nach der BIM-Methode in Anlehnung an die ÖNORM A 6241-2 sowie entsprechend den Modellierungsrichtlinien von Archicad. Wesentliche Bereiche der Architektur wurden mit einem Level of Geometry von LoG 350 ausgearbeitet. Für die modellbasierte Quantifizierung der Bauteile und Materialien wurde ergänzend ein Informationsgrad von etwa LoI 250 hergestellt. Das digitale Gebäudemodell bildete damit eine verlässliche Grundlage für Planung, Koordination und Massenermittlung.
Unser Beitrag zur Planung und Koordination
Wir wirkten als Subplaner am Entwurf, an der Einreichplanung und an der Ausführungsplanung mit. Darüber hinaus übernahmen wir die modellbasierte Massenermittlung mittels Archicad und unterstützten die Generalplanung bei der fachübergreifenden Koordination. Durch die konsequente Arbeit am BIM-Modell konnten architektonische, technische und mengenbezogene Anforderungen in einer gemeinsamen Planungsgrundlage zusammengeführt werden.
















